Die digitale Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist die Veränderung (wie z.b. Farbkorrektur oder Retusche) von Fotos, Negativen, Dias oder digitalen Bildern. Oft wird die Bildbearbeitung dazu angewandt, um Fehler zu beseitigen, die beim Fotografieren oder anderen Bilderfassungen entstehen können. Dazu gehören beispielsweise Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen, Rote-Augen-Effekt, stürzende Linien etc. Durch diese Fehler wirken Bilder oft zu dunkel, zu hell, zu unscharf oder anderweitig mangelhaft. Die Ursachen können technische Probleme oder mindere Qualität der Aufnahmegeräte (Digitalkamera, Objektiv, Scanner), deren Fehlbedienung sowie ungünstige Arbeitsbedingungen oder mangelhafte Vorlagen sein. Die beiden Bilder auf der rechten Seite zeigen einige Möglichkeiten der Bildbearbeitung: Das obere Bild wirkt überbelichtet, farbstichig, der Text unscharf, das Objekt zeigt oben einen Lichtreflex und liegt außerhalb der Mitte. Das untere, korrigierte, nun farbreine Bild dagegen sieht viel klarer und deutlicher aus. Denn der Bildgegenstand wird betont, steht er doch größer, entzerrt und mittig im Bildausschnitt, das Format wurde in der Höhe geringfügig angepasst.

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Grundlagen

Eines sollte man sich bewusstmachen: Egal, wie teuer ein Bildbearbeitungsprogramm auch ist – kein Bildbearbeitungsprogramm tut etwas anderes, als die Helligkeit der Pixel im Bild zu verändern. Mag etwas unglaublich klingen – ist aber so.

Die Grundlage bei jedem Bildbearbeitungsprogramm ist nämlich das einzelne Pixel. Je mehr dieser Pixel sich auf einer festgelegten Strecke befinden, umso höher ist die Auflösung des Pixelbildes. Der Standardwert für Drucksachen liegt bei 300 Pixeln pro Inch.

Als weitere Grundfaktoren für jedes Pixelbild gelten: Jedes Bildschirmbild besteht grundsätzlich aus drei Kanälen; je einem Kanal für die Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB). Jeder dieser Kanäle beinhaltet bei einem 8-Bit- Bild ein Graustufenbild, dasmaximal aus 256 Helligkeitsstufen bestehen kann. Aus diesem Wert errechnet sich auch die maximal mögliche Anzahl von Farben, die für 8-Bit-Farbbilder verwendet werden können. Multiplizieren Sie die drei Kanäle mit jeweils 256 möglichen Abstufungen, um auf den Wert 16,7 Millionen Farbtöne zu kommen (256 x 256 x 256 Farben). Mit Bildbearbeitungsprogrammen haben Sie nun die Möglichkeit, die Helligkeit dieser vorhandenen Pixel im Rahmen der möglichen 256 Abstufungen pro Grundfarbe zu verändern.

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